Godo Röben: Warum Unternehmen sich im Erfolg neu erfinden müssen
Shownotes
Wann ist der richtige Zeitpunkt für Transformation im Marketing und in Unternehmen? Für viele Organisationen beginnt Veränderung erst dann, wenn der Druck im Wettbewerb steigt. Für Godo Röben ist genau das der größte Fehler im modernen Marketing und in der Unternehmensstrategie.
In dieser Folge von Rethinking Marketing erklärt der ehemalige CMO der Rügenwalder Mühle im Gespräch mit Lena Herrmann und Wolfgang Merkle, warum gerade erfolgreiche Unternehmen besonders gefährdet sind. Wachstum, stabile Umsätze und eingespielte Geschäftsmodelle führen oft zu Bequemlichkeit und verhindern echte Innovation. Genau hier setzt sein Ansatz an: Der Moment des Erfolgs ist der entscheidende Zeitpunkt für Change Management und Transformation.
Seine zentrale These: Unternehmen müssen ihre Strategie, Produkte und ihr Marketing kontinuierlich hinterfragen, bevor der Markt sie dazu zwingt.
Am Beispiel der Rügenwalder Mühle zeigt Röben, wie wichtig es ist, nicht nur auf bestehende Kundenbedürfnisse zu reagieren, sondern zukünftige Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Klassische Marktforschung reicht dafür oft nicht aus. Stattdessen braucht es ein tiefes Verständnis für gesellschaftliche Trends, Innovation im Marketing und den Mut, neue Wege zu gehen, auch gegen interne Widerstände.
Denn der größte Hebel für erfolgreiche Transformation liegt innerhalb der eigenen Organisation: Unternehmenskultur, Führung und internes Change Management entscheiden darüber, ob Innovation wirklich umgesetzt wird. Marketing wird dabei zur zentralen Führungsdisziplin, nicht nur in der Kommunikation nach außen, sondern auch als Treiber für Veränderung im Unternehmen.
Diese Episode liefert praxisnahe Einblicke in moderne Marketing Strategie, Innovation Leadership und die Frage, wie Unternehmen langfristig wettbewerbsfähig bleiben. Ein klarer Appell an CMOs und Führungskräfte: Wer heute nicht bereit ist, den eigenen Erfolg infrage zu stellen, riskiert morgen den Anschluss im Wettbewerb.
Speaker:
- Godo Röben: https://www.linkedin.com/in/godo-r%C3%B6ben-140b6853/
- Lena Herrmann: https://www.linkedin.com/in/lena-herrmann-197651143/
- Wolfgang Merkle: https://www.linkedin.com/in/wolfgang-merkle-934180b3/
Weitere Infos
- Website Rethinking Marketing: https://rethinking-marketing.de/
- Das Buch Rethinking Marketing erhältlich unter: https://www.beck-shop.de/klein-merkle-rethinking-marketing/product/38962515?srsltid=AfmBOorP6m9wzZeouWjM4wWZs2-rM71R9oqA9GlotuJaZSd2cF3xCCjE
Transkript anzeigen
00:00:01: Hallo und herzlich willkommen bei Rethinking Marketing.
00:00:05: Das ist der Podcast der Marketingberatung Terrapicker, der Antworten darauf finden will wie zukunftsfähiges Marketing aussehen muss!
00:00:12: Mit namhaften Köpfen aus der Branche wollen wir darüber sprechen warum das Marketing in der Krise steckt welche Fähigkeiten und Tools sie im Ausbrauchen um ihren Job richtig gut zu machen und wie Agenturen es so begleiten können dass sie relevant für ihre Kunden sind.
00:00:48: Ich heiße Lena Herrmann, ich bin Journalistin und schon seit vielen Jahren in der Branche unterwegs.
00:00:53: Und mit mir sitzen hier heute Markenberater Wolfgang Merkle.
00:00:56: Hallo Wolfgang!
00:00:57: Hallo, liebe Lena.
00:00:58: Und Guddu Röben einst CMO der Rügenwalder Mühle und inzwischen Brater- und Investor.
00:01:05: Hallo, Guddu!
00:01:06: Moin Lena, freut mich hier so
00:01:08: sein.
00:01:09: Wir wollen heute zusammen darüber sprechen ob Disruption oder Evolution angebracht sind wenn wir darüber sprechen wie sich Marketing verändern muss, wie Marketingabteilungen wie auch Unternehmen sich verändern müssen.
00:01:24: Gudo, du stehst ja sozusagen mit deinem Namen schon fast für die Transformation der Rügen.
00:01:29: Walter Mühle – wir alle wissen wo das Unternehmen inzwischen gelandet ist.
00:01:32: Darüber sprechen wir nachher noch ein bisschen intensiver.
00:01:35: Bevor wir da jetzt gleich ins Thema reingehen haben, haben wir natürlich die Frage aus der letzten Folge mitgebracht, die Michael Trautmann gestellt hat und damit würde ich ganz gerne starten.
00:01:50: Wenn du eines der Unternehmen, das du berätst neu gestalten würdest ohne Einbußen von Umsatzkunden oder Ähnlichem.
00:02:01: Was würdest du auf einen Schlag ändern?
00:02:05: Das was viele Unternehmen irgendwie im Laufe der Zeit verliert haben nämlich dass Marketing und F&E immer die Chef sein müssen also die müssen ganz vorne stehen weil sie für Absatzumsatz und Gewinne zuständig sind.
00:02:16: Und alle anderen Abteilungen finde ich auch wichtig, aber das Controlling verteilt das Geld.
00:02:20: Die Vertriebler verkaufen nur in Anführungsstrichen die Produkte, die F&E und Marketing zusammen ersponnen haben.
00:02:26: Alle anderen Abteilung helfen das Unternehmen am Laufen zu halten.
00:02:30: Aber Marketing- und F&Es sind immer dafür da, das Unternehmen erfolgreichzumachen.
00:02:34: Das ist schon der alte Domitslav gewesen!
00:02:36: der das mit dem Wochenmarkt verglichen hat, die Produkte zu verkaufen.
00:02:39: Frage sie mal auf den Wochenmarkt was es kontrollieren macht?
00:02:42: Nee da will ich meine Äpfel verkaufen und schneller und besser verkaufen als mein Nachbarstand.
00:02:45: las mir da etwas einfallen.
00:02:46: also kurz gesagt und das habe ich bei Rügenwalder sofort auch umgesetzt Marketing-und F&E hab' ich in eine Hand gelegt damit nicht irgendwie ein Produkt kommen und die Marketingleute sagen weiß nicht was sich damit anfangen soll sondern dass einen Kopf dafür da ist zu sagen okay diese Produkte glaube ich braucht der Markt so bewerben wir sie so entwickeln wir sie und so bringen wir sie in den Markt und alles andere folgt.
00:03:08: Also das heißt generell würdest du sagen, dass es egal über welche Marke, über welches Unternehmen wir sprechen, das ist das was die Basis von allem ist.
00:03:19: am Ende?
00:03:20: Das Lustige ist.
00:03:20: ich hab's ja nie gelernt!
00:03:21: Ich bin ja direkt nach dem Studium bei der Rügenwalder Mühle reingegangen habe mit einem gesunden Menschenverstand umgesetzt und hat gesagt wo sollte der Sinn sein, dass irgendeine andere Abteilung irgendein anderer Kopf das Unternehmen führt wenn nicht Marketing oder F&E?
00:03:35: Also sagt mir irgendein Unternehmen, wo das anders sein sollte.
00:03:39: Wolfgang, glaubst du dass es für jedes Unternehmen tatsächlich notwendig ist?
00:03:43: Dass Marketing und Produktentwicklung die Kernbasis sind?
00:03:49: So sehr ich mich gerne mit Godo duelieren würde wäre auch mal eine spannende Geschichte, Godo zwischen uns beiden.
00:03:53: aber ich will Godo wirklich eins zu eins in Zustimmung.
00:03:57: also ich glaube wenn wir draußen im Markt jetzt gerade reinschauen Wir sehen so viele Insolvenzen und ja Bankruptcies wie noch nie zuvor Und wenn man sich noch mal anschaut, die meisten Gründe warum ein Unternehmen pleite geht.
00:04:10: Das sind es wirklich tatsächlich.
00:04:11: das ist fehlender Mehrwert oder mangelnde Differenzierung im Wettbewerb und das ist halt genau das Thema weshalb der Burodo jetzt gerade schon gesagt hat Marketing und FE müssen ganz vorne sein.
00:04:22: und diese vielen Unternehmen die wir draußen sehen wo irgendwelche Controller- oder Kostensanierer reingehen um das Unternehmen wieder sauber zu machen.
00:04:30: Das ist komplett falsch.
00:04:32: Man kann den Unternehmen nicht mit Kosten sanieren, sondern mit einem Mehrwertansatz und deswegen auch ein geiles Produkt und dann gut entsprechend vermarktet.
00:04:41: im Sinne von Marketing ist mehr als nur Kommunikation und Reklame letztendlich, sondern am Ende.
00:04:46: das ist der unternehmerische Grundansatz.
00:04:48: Das finde ich total wichtig.
00:04:50: also deswegen doppelte Unterstreichung zu dem was der Godo gerade gesagt hat.
00:04:54: Und es ist ja auch ein wildes Miteinander und da muss eben ein... Ich will es nicht Mastermind nennen aber einer sehen So, was braucht der Markt gerade?
00:05:01: Der muss sich mit gesellschaftlichen Trends auseinandersetzen.
00:05:04: Der muss ein gutes Gespür dafür haben, was gerade draußen ist.
00:05:07: Der läuft in die F&E und entwickelt mir mal die Produkte... ...und ist dann aber auch jeden Tag Ansprechpartner für sie!
00:05:13: Also andauern, haben die angerufen, Godo kannst du mal schnell hinunterkommen.
00:05:16: Ich hab hier neues Produkt und dann sagt man ja geht in die richtige Richtung weiter geht's.... Und dann hast Du die Produkte.
00:05:21: und gleichzeitig sind die Marketing-Jungs schon da dran und sagen so.. ..und wie kriegen wir das in dem Markt?
00:05:25: Sprechen natürlich auch mit den Vertriebsjungs und... Und ich habe das jetzt in vielen Unternehmen, die ich jetzt berate, kennengelernt.
00:05:31: Was für ein Abteilungsdenken es gibt und was für einen Schwachsinn man da macht manchmal um Egoismen zu befeuern oder Politik zu spielen im Unternehmen?
00:05:42: Wo ich sage lasst das alles bei Seite und kümmert euch um die Produkte!
00:05:45: Das ist relativ einfach weil Lebensmittel in meinem Bereich ist ja keine Raketenforschung.
00:05:50: Es ist einfach nur dass man Unternehmen glaube ich ein bisschen aufräumen muss und befreien muss von Egoisten und irgendwie Abteilungen.
00:05:57: Ja, du sagst das ist nur befreien von Egoismen und so weiter.
00:06:01: Aber am Ende ist es ja... Du gehst dann hier an die Kultur ran, an das Verständnis uns.
00:06:06: wir müssen wirklich zugeben Es reichte bisher aus in dem damaligen Wettbewerb Ein bestehendes Konzept nur weiter zu optimieren.
00:06:14: Das reichte aus.
00:06:16: Nur damit haben wir den Fokus verloren.
00:06:18: was is wirklich Kundenwunsch Und was es wirklich zukunftsprägend im Sinne von, hey das ist geil.
00:06:24: Heute sagt man so gerne we have to stand out in the sea of sameness.
00:06:28: und der Unterschied in der Vergangenheit reichte es aus ein bestehendes Produkt zu optimieren aber wir haben das immer mit KPIs gemacht die ihnen nach Rückkehrs gerichtet waren.
00:06:38: und das Godo was du uns allen noch mal so richtig ins Stammbuch geschrieben hast Ein erfolgreiches Unternehmen muss nach vorne schauen und was Neues bringen.
00:06:46: Und das sind zwei völlig widersprüchliche Perspektiven, die neu zu sehen
00:06:51: sind.".
00:06:52: Da würde ich ganz gerne kurz mal einhaken.
00:06:54: Du hast das Thema oder das Stichwort Kundenwunsch gerade genannt – wie viel ist Kundenwunscht wichtig?
00:07:02: Wie viel ist aber auch wirklich Innovatives über den Wunsch des Kunden
00:07:09: hinausdenken?!
00:07:10: Wichtig, Godo.
00:07:12: Als ihr bei der Rügenwalder Mühle angefangen habt, dieses Unternehmen auf links zu drehen und vegetarisch oder vegan zu machen ... War das tatsächlich schon Kundenwunsch?
00:07:24: Oder war es sozusagen noch Visionäreres Denken?
00:07:29: Das ist, glaube ich, der verdammte Job.
00:07:31: hat die Automobilbranche damals gesehen, dass die Kutsche irgendwie abgelöst werden sollte.
00:07:35: Nee, da war irgendeiner, der gesagt hat, wir müssen größer denken!
00:07:39: Und auch in diesem Bereich, als wir gemessen haben und mit Marktforschung da rangehen wollten.
00:07:43: So wie das vielleicht früher gemacht wurde, Marketing.
00:07:47: Wo ist ein Markt?
00:07:48: Wo können wir reingehen?
00:07:49: Da hat jede Marfu gesagt, Veggie braucht kein Mensch!
00:07:52: Den Markt gibt es nicht... Wir haben mal die Leute gefragt, wollt ihr Veggie vegetarische Wurst haben?
00:07:56: Da haben sie alle so gemacht.
00:07:58: Also jede Marfo hat gesagt, geht da nicht rein.
00:08:01: Ich habe aber die großen Themen, die großen Entwicklungen mir angeguckt, hab im kleinen Bekanntenkreis geguckt Hab meine Kinder gefragt, war im Stadion, im Stammtisch da drüber gesprochen.
00:08:12: Da merkte ich, boah, da entsteht gerade was!
00:08:14: Also das Tier ist ein Riesenproblem aber wir haben noch nicht die Lösung weil verbieten... Das hab' ich damals eben auch in der Politik gesehen, der Veggie-Day gehaut ja nicht hin und dann ist es doch unser verdammter Job darüber nachzudenken Was is denn die mögliche Lösung?
00:08:29: Und da kam ich dann irgendwann darauf und sagt Die Leute wollen sich doch nicht verändern, die haben kein Problem mit der Wurst sondern nur mit einer Zutat Elemental, wo ist das Tier?
00:08:37: Aber nur mit dieser Zutat hatten sie ein Problem.
00:08:40: Das war schlecht fürs Klima und für die Gesundheit.
00:08:42: Das ist schlecht für das Tier!
00:08:44: Und dann zu überlegen wie kann ich das lösen dass der Konsument weiter zufrieden ist und nicht das Tier rauslassen?
00:08:51: Das war eine ganz kleine Nummer eigentlich aber auch eine große Nummer, wo jeder gesagt hat nein es geht gar nicht.
00:08:58: Und ich glaube, das müssen wir endlich mal wieder lernen.
00:09:00: Wie man auch in der Automobilindustrie sieht wie in vielen Industrien gerade in Deutschland da sind wir genau was Wolfgang gesagt hat die haben sich alle so eingesessen in dem Erfolg von gestern wollen nichts verändern weil man dann ja sagt gerade wenn man erfolgreich ist will man hier nicht verändern.
00:09:15: es ist der Riesenfehler den man macht Bei Rügenwalder Mühle, die Gewinne sind nach oben gegangen.
00:09:19: Die Umsätze sind auch oben gegangen und ich habe das ganze System an Frage gestellt weil ich gesagt hab wenn wir langfristig gucken dann sind wir im falschen Markt unterwegs Und ich glaube dass haben viele verlernt, dass man größer denken muss.
00:09:33: Kann der Kunde das eigentlich schon sagen was er zukünftig möchte?
00:09:36: Nein, kann er häufig gar nicht.
00:09:37: Wenn ich einen Kunden frage in einer Marktforschung dann wird er nur bewerten können das was er schon kennt nach dem bisherigen Maßstab und das sind eigentlich schon Themen die eigentlich schon gestern entwickelt wurden.
00:09:48: Und im Marketing müssen wir lernen als Marketiers auch ein Stückchen was voraus zu denken.
00:09:52: Kannst du dir eine Wurst vorstellen, ohne Fleischzutat?
00:09:55: Was ja für uns häufig einen Synonym bisher entsprechend war.
00:09:58: In ähnliches Case gibt es von Red Bull als der Matoschitz das erste Mal dieses Getränk von den Philippinen hiermit nach Europa gebracht hat und das in eine Marktworschung reingegeben hat.
00:10:08: Das ist fünfmal durchgefallen!
00:10:10: Und trotzdem hat er als Visionär daran geglaubt... ...das ist ne neue Kategorie, ein neues Thema Und es hat ihm verdammt recht gegeben, nach den bisherigen bekannten Maßstäben.
00:10:21: Das ist der Nachteil von Marktforschung, die ich bei Kunden entsprechen stelle.
00:10:25: Die können am Ende nur bewerten weil das sind ja nur begrenztexperten sofern was kenne ich bisher an Kategorien und an Geschmacksthemen entsprechend heraus?
00:10:35: Und als Marketing muss sich deswegen auch der Untertitel unseres Buches, Plädoyer für ein mutiges Handeln.
00:10:41: Ich muss dann teilweise auch ein Stückchen weit nach vorne gehen also auch das was über unseren bisherigen Denkrahmen hinausgeht und das ist finde ich Marketing in der Zukunft ganz wichtig um in einem heute noch stärkeren Wettbewerb entsprechend herauszustechen.
00:10:56: Wir wollen ja heute darüber sprechen ob es eher disruptive Ansätze braucht oder ob eine sanfte Evolution auch irgendwie funktionieren kann.
00:11:08: Godo, wie würdest du das bei Rügenwalder Mühle beschreiben?
00:11:11: War das damals eine Disruption oder eine Evolution?
00:11:16: Also mir kam das vor wie in der normalen Entwicklung weil ich da tiefer drin war und deswegen habe ich oftmals mein Umfeld nicht verstanden dass die das nicht verstehen.
00:11:24: Wenn man sich da sehr mit beschäftigt, dann weiß man dass das absolut die Lösung ist.
00:11:28: und deswegen fand ich Das ist einfach eine Weiterentwicklung der Wurst.
00:11:32: Früher hatten wir einfach nur ganze Tiere Dann haben wir Fleischstücke gehabt, dann haben wir die gekuttern, haben daraus Wurst gemacht Und jetzt haben wir mal eine Zutat rausgenommen.
00:11:39: Aber die Wurst ist gleich.
00:11:39: also für mich war es ne Weiterentwirkung Für das Umfeld, für die Mitarbeiter War's schon mehr weil dieses Thema Fleisch essen und vegan Essen Das waren so zwei Pole, die aufeinander getroffen sind.
00:11:52: Man hat das Auto weiterentwickelt, sondern da hat man zwei Zielgruppen miteinander in Verbindung gebracht, die sich eigentlich gar nicht mögen und auch die Fleischer.
00:12:00: Jedes Unternehmen hat irgendwelche Dinge im Keller, wo man sagt, ah, das ist nicht gut.
00:12:04: Also wir zum Beispiel Tierhaltung
00:12:06: usw.,
00:12:06: denn wir wussten doch ... Wir waren ja als verantwortliche Mitarbeiter in den Stellen oder Schlachthöfen und haben gesehen, dass es ein Scheißsystem war.
00:12:14: Du verteidigst das aber ohne Ende, weil das dein Job ist!
00:12:18: Und dann musst du im Kantenkreis ja sagen, die Tiere gehen gar nicht so schlecht.
00:12:22: Die sind dafür gemacht und ... Wenn du den Leuten sagst, ich glaub, die anderen haben recht?
00:12:28: Deine vierhundert Mitarbeiter, die sich in ihrem Keller der Verteidigung verschanzt haben, sagst du als Geschäftsführer, nee, ich glaube, die andere haben recht und wir liegen falsch.
00:12:38: Dann hast du natürlich Bambule in Aufhörmer!
00:12:41: Was war denn schwerer?
00:12:42: den Kunden von einem neuen Produkt zu überzeugen?
00:12:44: oder die eigenen Mitarbeiter des eigenen Team, die eigene Kultur.
00:12:48: Viel schwerer war die eigene Mitarbeiter und umso weiter oben um so verbohrt er.
00:12:53: also der Kuttergeselle.
00:12:55: dem habe ich das in kurz erklärt und der sagt okay kann man ja mal machen.
00:12:58: und der hat dann einfach die vegetarische Wurst in seinen Kutter gemacht und hatte Wurst draus gemacht.
00:13:02: umso höher umso mehr Verantwortung sie hatten umso meer hatten Sie auch diese Verteidigungshaltung und um so mehr konnten sie da überhaupt nichts mit anfangen.
00:13:12: Das war so schön, obwohl mir ja alle Werbergenturen davon abgeraten haben das auch unter Rügenwalder zu machen.
00:13:18: Alle Mafo-Unternehmen haben gesagt nein da ist kein Markt.
00:13:21: die Verbraucher werden, dass Hassen.
00:13:22: die Veganer werden, die werden euch hassen weil ihr weiter Fleisch produziert, die Fleischesser werden euch haßen, weil ihr jetzt vegan produziert.
00:13:30: mit der ersten Charge die wir ausgeliefert haben habe ich dem Qualitätsmanagement gesagt alle E-Mails von Verbrauchern reinkommen und Briefe auf mein Handy Und ich habe jeden Tag zwei, drei Hundert Mails gekriegt.
00:13:42: Weil das so durch die Decke kriegen.
00:13:44: und wirklich es war keine Mail dabei, die irgendwie kritisch war sondern alle haben gesagt was für eine geile Idee.
00:13:50: wie schön ist das?
00:13:51: Wie wunderbar!
00:13:52: Also dass dazu Mitarbeiter schwer zu überzeugen Die Verbraucher Das war wunderbar.
00:13:58: Marketing haben wir jahrzehntelang gelernt, das ist eine Disziplin die sich nach außen richtet zum Konsumenten.
00:14:04: Das was du uns aber gerade erzählst ist dass du zunächst einmal nach innen gerichtet auch quasi andere Mitarbeit überzeugen musst.
00:14:11: Ist das nicht auch ne neue Perspektive?
00:14:13: Ne neu notwendige Aufgabe von Marketiers?
00:14:16: Ich würde es mal bezeichnend Kulturmanagement zunächst mal zu betreiben innerhalb des eigenen Unternehmens.
00:14:21: Das ist ja genau der Punkt, wo ich das Marketing und die LF&E woanders sehe.
00:14:25: Ich sehe die beiden Abteilungen will ich sie gar nicht nennen aber das sind halt die Unternehmer im Unternehmen.
00:14:31: Und der Unternehmer muss seine Mitarbeiter motivieren.
00:14:35: Der muss seinen Umfeld motivieren, der muss die Kunden motivieren.
00:14:38: also wir sollten das Marketing nicht so klein machen zu sagen ich bin für die bunten Bildchen und die Endverbraucher zuständig sondern ich bin dafür zuständig, dass meine Idee die ihr das Unternehmen durch die nächsten Jahre Jahrzehnte tragen soll.
00:14:50: Dass sie von allen verstanden wird und deswegen war es für mich eine wahnsinnige Aufgabe auch intern alle Mitarbeiter hinter dem Ball zu kriegen.
00:14:58: also dann habe ich die wirklich immer wieder mit ganz vielen Fakten überzeugt davon wie wichtig das fürs Unternehmen ist wie sich die Welt gerade draußen ändert.
00:15:07: Selbst der, was ich gerade sagte.
00:15:09: Der Kuttergeselle, der Produktioner, der Controller... Alle habe ich regelmäßig in Betriebsversammlungen darüber informiert wo das Unternehmen hingeht.
00:15:16: also Ich hab sie ernst genommen!
00:15:18: Ich hab denen gesagt so ihr werdet wahrscheinlich im Bekanntenkreis auch ordentlich gegenwind kriegen dass ihr jetzt auf einmal gerade auf dem Land eine vegetarische Wurst auf den Grill legen wollt.
00:15:26: aber ich gehe euch Argumente!
00:15:27: Ich gebe euch Fakten, dass ihr da wirklich sagen könnt wir sind auf einem guten Weg.
00:15:32: Du beschreibst die Marketingaufgabe nicht nur nach Außen, sondern auch nach innen und damit wird das Aufgabenfeld eines Marketiers noch komplexer bzw.
00:15:42: Du musst noch durchsetzungskräftiger sein.
00:15:44: du musst eine echte persönliche überzeugende Persönlichkeit sein mit nicht nur guten Argumenten Sondern auch mit einer guten Art und Weise dass quasi zu verargumentieren.
00:15:54: Und wir wissen alle große Unternehmen haben auch politische Layer mit dabei.
00:15:57: also das heißt du bist dann auch ein halber Politiker ist es richtig?
00:16:01: Überzeugungstäter würde ich das nennen.
00:16:03: Und ich würde, dass jedem der sowas macht nur empfehlen wenn er den einen wichtigsten Menschen denen es gibt entweder ist es der Aktionär dem das Unternehmen gehört oder einer Diaktionärsversammlung oder ist der Unternehmer selbst.
00:16:17: bei mir war's der Unternehmerselbst Der muss hinter ihm stehen.
00:16:21: Also da musst du wissen, dass ja zu tausend Prozent hinter dir steht weil dann kannst du auch kämpfen.
00:16:26: also bei Rügen war da was so als ich die Idee rausgebracht habe.
00:16:29: Da waren von fünfhundert Leuten vierhundertneunzig gegen diese Idee, aber ich wusste immer der Inhaber, der alles zu entscheiden hat.
00:16:35: Der steht hinter mir.
00:16:36: und ich habe auch gesagt Ich bin hier nicht irgendwie ein Abteilungsleiter sondern ich mache das nur als Geschäftsführer des Unternehmens dass sich also auf wirklich das durchregieren kann.
00:16:45: Es kommt ja Gegenwind ohne Ende Und das kriegst du nicht durchgewunken wenn Du einfach nur ein Abteilungsleitern bist.
00:16:51: Das sagt dich ja auch immer zu Studenten.
00:16:53: Wenn ich in einer Universität mein reden halte Sei ich denk da drüber nach, ob es schlau ist alle drei Jahre den Platz zu wechseln und um so mehr Geld zu verdienen?
00:17:01: Oder seid lange in einer Firma wo ihr dann das Vertrauen des Unternehmers der Aktionäre des Aufsichtsrates habt die dann sagen okay auch diese kritischen Sachen.
00:17:10: Die darf der mal durchziehen!
00:17:11: Ich hätte niemals wenn nicht ganz neu bei Rügenwalder gewesen wäre dieses ein Rückhalt gehabt.
00:17:16: aber da ich schon fünfzehn Jahre einen erfolgt nach dem anderen für Rügenwolder gebracht habe sagte der Unternehmer ich verstehe deine Idee diesmal nicht.
00:17:23: darüber fordest du selbst mich Aber ich vertraue dir zu tausend Prozent, weil du uns jetzt seit fünfzehn Jahren tolle Erfolge geliefert hast.
00:17:31: Man kann nicht einfach sagen, Marketing muss super erfolgreich sein und ganz oben alles entscheiden.
00:17:36: Das musst du dir auch
00:17:37: erarbeiten.".
00:17:38: Wie schafft man es überhaupt diese eine Person den Entscheidungsträger oder die Entscheidungsträter wirklich mitzunehmen auf so waghalsige Ideen?
00:17:55: Was für eine Arbeit steckt er dahinter?
00:17:57: Ich vergleiche den Unternehmen immer mit dem echten Leben.
00:18:00: Also wenn ich einen Freund habe, der mich vertraut... Das ist ja irgendwann mit der ersten Begegnung gestartet und da hatte ich ja noch nicht so ein Vertrauen zu denen!
00:18:08: Und dann musst du einfach Schritt-für-Schritt dein Gegenüber, deine Mitarbeiter, deinem Unternehmer beweisen dass das was du redest auch Sinn hat, dass du Erfolge hast.
00:18:19: Dass du also mit kleinen Erfolgen startest was ich eben gemacht habe.
00:18:22: Ich hätte nicht gleich gesagt im ersten Jahr wir wollen jetzt vegetarische Produkte einführen aber man fängt an mit kleinen Gewinnen zeigt das man wirklich zu seinen Dingen steht die man macht.
00:18:32: macht auch mal Fehler gibt sie dann zu.
00:18:34: Also wie auch eine Freundschaft entsteht es muss Vertrauen entstehen Und Vertrauen entwickelst du nur oder kriegst du auch, wenn du Dinge erfolgreich umgesetzt hast.
00:18:44: Jetzt kommt der nächste Schritt.
00:18:45: Jetzt führte mal eine Marke ein.
00:18:46: Jetzt mache ich ihn zum Geschäftsleiter und sehe wie er sich da verhält.
00:18:53: Das ist ein langsamer Schritt einfach ins Unternehmen zu gehen, sich dazu bewerben.
00:18:57: Ich will ja der große Zampano sein.
00:18:59: Dann hast du entweder einen Track record wo die Leute sagen das hat er in vielen Unternehmens schon gezeigt.
00:19:04: dem vertraue ich jetzt.
00:19:05: Und wenn dann die Chemie stimmt, hast du eine gute Chance was umzusetzen.
00:19:08: Wenn du neuer anfängst einfach über kleine Erfolge immer größer und größer.
00:19:12: Dann kannst du auch mal das große Rad verändern.
00:19:14: an.
00:19:16: Im klassischen Marketing habe ich immer Beweise genutzt, Vorgehensweisen, die ich sonst im Markt schon draußen gesehen habe.
00:19:24: Du sagst hier, du musst trotzdem auch kleine Beispiele heranziehen, um zu sagen wir sind auf dem richtigen Weg.
00:19:32: Wie bereitet man sich darauf vor?
00:19:34: Also ich habe ja auch nicht das Rad neu erfunden.
00:19:36: Ich hatte nur verschiedenste Dinge zusammengetan und da denke ich immer an das Thema Bauchgefühl, es wird ja mal gesagt oh der Kopf muss alles entscheiden, rationalem Bauch gefühlt haucht nix.
00:19:46: Bei mir ist Bauch-Gefühl eben ganz viele Infos die der Kopf gar nicht speichern kann.
00:19:51: also von den ganzen Informationen die wir kriegen ist ein Prozent im Kopf, neun neunzehnt Prozent sagt man is bauch!
00:19:56: Der Bauch hat ja ganz viel Wissen weil er viele Dinge gesehen hat und gemacht hat.
00:20:00: Und als ich das gesehen habe, was in anderen Branchen passierte.
00:20:04: Alle Branchen wurden vernünftiger.
00:20:06: die großen Wänden Energie wenden Mobilitätswände da hast du gesehen oh Die Leute wollen raus aus fossilen Energien die wollen Das Thema erneuerbare Energien voran bringen bei der energie Bei der mobilität.
00:20:16: auf einmal merkte man Oh die fossilen sollen raus und dass sind alles so so.
00:20:20: Muster die vierzig fünfzig Jahre dauern.
00:20:22: und dann hab Ich gedacht bei der Ernährung ist auch viel im argen Und wir können noch viele Dinge, die ich jetzt in diesen anderen Wänden sehe auch bei uns anwenden.
00:20:30: Das ist überall ungefähr das gleiche Muster.
00:20:32: Die Leute sind eigentlich zufrieden mit dem Strom.
00:20:34: Die waren mit der Mobilität zufriedenzufrieden.
00:20:36: also Autofahrens auch gut und diese waren da wo es zufriedens war immer ein Inhalt der nicht stimmte.
00:20:41: D.h.,
00:20:42: also die fossilen Energien, die fanden sie blöd!
00:20:44: Die haben gesagt lasst mir doch mein Auto und geht mir nun eine andere Form zu fahren.
00:20:50: Und genau das Gleiche habe ich dann eigentlich kopiert einer Ernährungswende zu sagen Die waren ja eigentlich nur mit dem Tier und zufrieden.
00:20:56: Die fanden die Wurst gut, die fanden Verpackung gut, sie fanden gut wie man damit kocht.
00:20:59: Und das habe ich eigentlich nur kopiert aber aus einer ganz anderen Branche.
00:21:04: Ich glaube dass müssen wir Marketing Jungs und Derns lernen größer zu denken vergleichen Aus anderen gesellschaftlichen Dingen das zu machen.
00:21:12: Während der Arbeit war immer mein Job Dass ich gar keinen Job hatte.
00:21:16: Also ich hab immer ganz viel frei gehabt am Tag Freie Anführungen strichen Aber um zum Beispiel in Sitzung reinzugehen und sagen, das interessiert mich jetzt gerade.
00:21:25: Oder ich habe jeden Tag die ganzen Zeitungen, die es sogar von Brigitte und Backen und Kochen
00:21:31: usw.,
00:21:31: auf meinem Tisch gehabt.
00:21:32: Und in einer Mittagspause hab' ich die alle durchgeblättert, um zu sehen welche Rezepte sind grade...in welche Themen beschäftigen gerade die Leute im Sternen, im Fokus usw.
00:21:41: Die brauchst du nicht all lesen!
00:21:42: Aber eben einmal schnell durchblättern und merken, ah da passiert was.
00:21:45: solche Dinge einfach zuzulassen, Bücher über Bevölkerungsexplosionen zu lesen.
00:21:50: Zu sagen was passiert dann und warum kommen wir nicht richtig weiter?
00:21:53: Dann merkte man im Ernährungssystem haben wir eine riesige Herausforderung wenn wir diese ganzen Menschen satt bekommen wollen mit den Tieren die wir jetzt haben das geht gar nicht.
00:22:03: Und dann habe ich immer gedacht wie kann so ein kleiner Mittelständler sich um diese Riesenprobleme der Welt kümmern?
00:22:08: und hab gesagt dass müssen doch die großen Konzerne machen Nestle und Unilever.
00:22:11: Und dann habe ich aber gemerkt, wie die aufgestellt sind.
00:22:14: Da sind die Marketingjungs zu keinem Produktmanager.
00:22:17: Die können gar nicht viel entscheiden!
00:22:19: Sie können gar nichts.
00:22:20: das was ich als Unternehmer machen konnte nämlich Großdenken und große Lösungen bringen Das ist im Konzern verloren gegangen.
00:22:28: gerade schon gesagt, dass dieses gewachsene Vertrauen im Unternehmen dir natürlich diese Freiheiten gegeben hat.
00:22:34: Jetzt bist du aber in Positionen oder in Jobs wo du eher so als Berater und Impulsgeber reinkommst.
00:22:44: also da ist nichts mit ich.
00:22:45: Ich bin da schon seit fünfzehn Jahren.
00:22:47: und die beschriebene Freundschaft oder Freundschaft, ähnliche Situation auch du Wolfgang als Markenberater.
00:22:53: Dann wenn es ein Problem geht dann geht ihr rein.
00:22:56: wie kann man denn in so einem Fall?
00:22:58: Wenn man eben doch von außen kommt vor allen Dingen natürlich auch die Mitarbeitenden mitnehmen und sich so schnell wie möglich in die Materie so reinfuchsen und teildessen werden.
00:23:09: ja also aus meiner Sicht Du musst das vertrauen derjenigen, die du dann beredst zunächst mal auch erreichen und uns die entsprechenden überzeugen dass du entsprechend Expertise mit bringst aber gleichzeitig auch das du weißt in welcher Methodik du das ganze entsprechend einführst um dann das Vertrauen deines Gegenüber zu erreichen.
00:23:28: Und das ist die Schwierigkeit eines von außen kommenden Beraters.
00:23:32: also Godo hat ja eben gerade ganz maßgeblich dafür Plädoyer gehalten eigentlich erst die langjährige Mitarbeiterschaft also.
00:23:39: deswegen finde ich auch spannend dass du Studierenden empfehlst, also nicht nur so eine Karriere Stufe nach der nächsten zu erklimmen quasi und dann quasi jeweils als Durchaulauferhitzer ein Unternehmen anzusehen sondern am Ende ist ein Stückchen weit auch die Systematik.
00:23:56: Und damit das Vertrauen zu haben langjährig und das haben wir natürlich als Beraternicht.
00:24:00: von daher braucht es wirklich einer tiefgreifenden Argumentation.
00:24:04: bei mir ist halt so wenn die Unternehmen wo ich dann reingehe habe gesagt komme ich nur als Beirat oder Aufsichtsrat.
00:24:11: Also ich will nicht ein Berater sein, der sagt, er könnte ja annehmen oder könnt ihr nicht annehmen.
00:24:15: Sondern ich will auch die Möglichkeit haben zu sagen nein das wird jetzt so gemacht und du kannst jetzt noch siebenmal sagen, dass willst du nicht!
00:24:22: Ich möchte das jetzt als Beirat- und Aufsichtsrat dieses Unternehmens.
00:24:25: Ich habe das mit den Inhabern besprochen und es wird jetzt umgesetzt.
00:24:28: Das muss sich eigentlich nie machen weil jeder weiß okay der hat ganz gute Ahnung von dem Bereich Und der hat auch die Machtposition zu sagen ok das wollen wir in diese Richtung umsetzen.
00:24:39: Und ich glaube, das ist dann noch ein Unterschied, den ich glücklicherweise habe.
00:24:43: Ich sage auch Unternehmen wenn ich komme wir machen nur einen Vertrag zusammen, wenn ich drei oder fünf Jahre bleiben kann weil ich bin keiner der die Hand auflegt und sagt so ab morgen wird es besser sondern ich muss ja erstmal das Unternehmen richtig kennenlernen dann langsam umsetzen.
00:24:57: und da vergehen drei jahre schnell bis man wirklich große Unterschiede sieht also im relaunch oder so.
00:25:02: ja dem machst du mal eben in zwei Monaten.
00:25:04: aber wenn man wirklich was größeres umwälzen will
00:25:08: Also dann doch eher Evolution als Disruption.
00:25:12: Aber was mich jetzt noch interessieren würde, wann nimmt man denn die Mitarbeitenden mit?
00:25:18: Ab welchen Punkt kommuniziert man nach innen?
00:25:20: Ab welche Punkt kommuniziert man nach außen?
00:25:24: Außen ist tatsächlich nichts, wenn man fertig ist.
00:25:26: Sondern auch dadurch nachgedacht was kann schief gehen bei dem Ding?
00:25:30: und Wenn ein Wursthersteller auf einmal vegan macht dann sind die ganzen NGOs wahnsinnig kritisch und sagen das ist Greenwashing Die wollen doch jetzt einfach nur den nächsten Marketing Gag.
00:25:38: Und deswegen habe ich die bevor wir überhaupt ein Produkt fertig hatten alle eingeladen oder bin hingefahren Greenpeace Peter Foodwatch.
00:25:45: Alle angeschrieben und ich hatte mir immer mit denen schon einen ganz guten Kontakt, habe den das Konzept vorgestellt.
00:25:51: Ich hab gesagt, dass kommt erst in einem Jahr.
00:25:53: aber ich möchte, dass ihr versteht wie meins ernst.
00:25:55: wir werden Fehler machen auf dem Weg.
00:25:57: Wir werden vielleicht nicht perfekt sein Aber ich höre euch zu und sag mir was ihr verändern würdet.
00:26:02: dann bin ich einer der ersten der das macht.
00:26:05: Also man geht schon nach außen frühzeitig um zu sehen wer kann dir das ganze Ding kaputtmachen.
00:26:10: Und dann war es auch so, dass wir zum Beispiel am Anfang Sowia aus Südamerika genutzt haben.
00:26:14: Da kamen die NGOs fairerweise nicht über eine Kampagne draußen sondern haben mich angerufen und gesagt, mit dem Sowie aus Südamerika können wir nicht gut heißen.
00:26:23: Das sollte dir ändern ansonsten wird das ein öffentliches Thema für uns.
00:26:27: Dann habe ich gesagt absolut verstehe!
00:26:28: Ich habe nicht drüber nachgedacht, dass wer ja Regenwälder damit abholzen muss weil sie ohja dann für Veggieware nehmen.
00:26:34: dann bin ich nach Nordamerika gegangen.
00:26:36: Dann waren die immer noch nicht zufrieden und haben gesagt, net aber das ist gehen verändert.
00:26:39: Das wollen wir auch nicht.
00:26:41: Das wird ein Thema wenn du da dich den nicht drum kümmerst.
00:26:43: Da ich wunderbar war ihr seid mein bester Seismograph!
00:26:46: Das wird ja irgendwann so wie sie aus der Verbraucher rauskriegen.
00:26:49: Und dann habe ich zugesehen dass wir das alles in Europa holen.
00:26:51: jetzt ist übrigens weil der Mühle soweit dass sich schon sehr viel aus Deutschland holt und die Unternehmen mit denen ich zusammen arbeite zum Beispiel Billy Green kriegt neunneinzig Prozent des Weizen aus Deutschland.
00:27:00: Das sind alles Themen, weil man auch mit den NGOs zusammenarbeitet und weil man sie ernst nimmt.
00:27:05: Und wenn man sowas macht dann glaubt mir... ...dann hast du bei diesen Jungs die eigentlich wahnsinnig kritisch der Fleisch- und Wurstbranche oder auch der Lebensmittelbranche gegenüberstehen Dann hast du über den Steinenbrett!
00:27:15: Weil du dir ernst nimmst und sagst ich hab dich früh mit reingenommen und du darfst mir auch sagen was blöd ist und ich höre auch auf dich.
00:27:21: Und das waren ja wirklich gute Dinge.
00:27:23: also Frühzeit die früh rausgehen mit einzelnen Zielgruppen schon früher wie die NGOs Und Mitarbeiter, da hab ich einen Fehler gemacht.
00:27:31: Da hab ich gedacht, ich bin ja Chef und kann sagen was gemacht wird?
00:27:35: Dann habe die Mitarbeiter unterschätzt.
00:27:37: es läuft nix wenn man die nicht wirklich davon überzeugt.
00:27:40: Da muss ich im Nachhinein sagen da hab zu spät angefangen die Mitarbeiter mit ins Boot zu nehmen.
00:27:45: das ging dann irgendwann aber das hätte ich früher machen müssen.
00:27:49: Warum zu späts?
00:27:50: weil sie's eh schon über den Fluffunk erfahren haben und sich nicht abgeholt gefühlt haben
00:27:57: Genau, genau.
00:27:58: Die kriegen das dann über den Flohrfunk mit und haben keine Argumente dagegen.
00:28:01: Dann baut sich so eine Welle auf... Das ist so wie jetzt gerade bei der Regierung!
00:28:05: Man kriegt nicht so richtig mit was sie machen und bevor man überhaupt eine Lösung von denen hört, ist man schon mal dagegen.
00:28:10: Und alle haben schon gesagt ja die kriegen sowieso nix hin.
00:28:12: und so ne Stimmung kriegst du ganz schnell wenn du deine Mitarbeiter nicht frühzeitig mit rein holst und sagst Ja wir wollen jetzt in die Richtung und das erkläre ich euch weil die haben eine riesige Macht.
00:28:22: Wenn der Vertriebsmann, das habe ich irgendwann auch noch mal rausgekriegt.
00:28:26: Nachhinein als wir dann beim Bierchen zusammengesessen haben.
00:28:30: Der geht zur Edeka und sagt hier Ich muss dir das jetzt verkaufen aber den Scheiß esse ja auch nicht.
00:28:35: Dann sagst du dir Das kann nicht klappen weil ich hatte mich gewundert dass wir keine Listung gekriegt haben.
00:28:39: Und dann war es eben so, dass die Vertriebsjungs ihr Leben lang wursverkauft haben gesagt haben, nee da hab ich keinen Bock zu.
00:28:45: Die hatten natürlich einen Baum im Verhältnis zu ihrem ganzen Ansprechpartner am Handel weil sie die auch schon jahrelang kennen und sagen okay da sind mit ihm die Pferde durchgegangen der bietet uns jetzt ein Produkt an kann ich überhaupt nicht hinterstehen.
00:28:56: und die kam zurück.
00:28:56: und hier kriegen wir nicht in den Handel.
00:29:01: Du hast die Rechnung ohne den Wert gemacht.
00:29:03: Welche Instrumente nutzt du dazu?
00:29:05: Ins Boot holen sind das Meetings, sind das persönliche Gespräche oder gibt's da irgendwelche Empfehlungen?
00:29:12: Alles Learning by Doing.
00:29:13: ich hab selbst gemerkt also erst habe ich nichts gemacht es ging schief.
00:29:16: Dann kam meine Frau dazu und sagte, Goh du erzähl doch den Mitarbeitern das so wie du es mir erklärst.
00:29:21: Die müssen alle Infos haben.
00:29:22: ich sage ja wünsche aber ich kann auch nicht den Produktionen an was von Welternährung Bevölkerungs-Explosion erzählen.
00:29:28: die sagten sie sind da nicht dumm.
00:29:29: erzählt ihnen Und das war also die erste Rede so eine Urknall rede weil ich wirklich mit dem urknall angefangen habe.
00:29:34: anderthalb Stunden und die haben wahnsinnig gut zugehört fand das super interessant!
00:29:40: Das war der erste step.
00:29:41: und dann dachte ich so jetzt haben Sie's Aber das haben die dann noch lange nicht.
00:29:44: Das ist wie bei uns, wenn wir irgendwas Tolles gehört haben nach drei vier sechs acht Wochen hast du es wieder vergessen.
00:29:50: Die Argumente sind wieder flöten gegangen und die Euphorie nach der Rede ist weg.
00:29:55: Und da habe ich gemerkt ihr musst dranbleiben.
00:29:57: Und dann habe ich bei Betriebsversammlung immer wieder berichtet, wo stehen wir gerade?
00:30:01: Was ist schief gegangen und was ist gut gegangen.
00:30:03: Ganz wichtig kleine Erfolge feiern auch per E-Mail.
00:30:06: also ich hab schnell mal drei vier E-mails an alle Mitarbeiter pro Woche rausgedonnert Wo ich einfach ein paar Kleinigkeiten geschrieben hat.
00:30:13: das passiert grade.
00:30:14: da haben wir eine tolle Listung gekriegt Da ist das Produkt richtig gut angekommen.
00:30:18: da haben Wir eine Zuschrift gekrieg die war klasse und die dann also regelmäßig damit informieren.
00:30:23: Donners, dass immer alle Mitarbeiter kriechen dann Paketwurst mit nach Hause da dann frühzeitig die auch mit reinzunehmen zu sagen gucken wir das neue Produkte bitte nicht im Bekanntenkreis zeigen.
00:30:32: und ich auf Social Media teilen probiert die mal beantworte den fragebogen was haltet ihr davon?
00:30:37: also die alle mit zunehmend zu sagen oh das ist unser Unternehmen.
00:30:40: und eigentlich Ist das meine idee mit dem veggie?
00:30:42: Also dass der kleinste Mitarbeiter für sich entschieden hat nee da habe Ich auch einen teil gehabt da hab ich auch meine kreuzi gemacht Und kann im bekannten Kreis sagen nee veggie das ist auch meins.
00:30:52: Du hast gerade gesagt, die Mitarbeiter haben eine riesige Macht.
00:30:54: Und das was viele Marketiers ja aus eigener Anschauung entsprechend mitbekommen, wer hat mit die Riese gemacht?
00:31:00: Das sind ganz häufig Finanza und Controller über die wir vorhin schon mal ganz kurz gesprochen haben.
00:31:05: Aber wie kriegt man es hin, dass man auch die mit ins Boot reinbekommt?
00:31:10: Weil das ist ja ein Berufsstand.
00:31:12: Das ist hier ein Metier.
00:31:14: Die eher aus der Vergangenheit kommen und quasi vergleichen heutige Performance mit gestern, vorgestern usw.
00:31:20: Und wie kann ich das fortschreiben?
00:31:22: Was du gerade uns berichtest, das ist nach Zukunft gerichtet.
00:31:25: Nach vorne!
00:31:28: In meiner beruflichen Tätigkeit auch wenig KPIs kennengelernt haben, weil die meisten KPI's sind nach hinten gerichtet und das ist so das Machtinstrumentarium.
00:31:36: Weshalb also diese Jungs und Mädels also so powervoll innerhalb der Unternehmen quasi so von agieren können?
00:31:43: Da sind wir wieder bei der ersten Frage du musst es Marketing und F&E den Mann Die Frau zum Chef machen.
00:31:51: Natürlich hat der Controller mir gesagt, das finde ich sehr risikoreich.
00:31:54: Dass wir da jetzt zwanzig Millionen in einen Markt investieren.
00:31:57: Wir haben die gesamten Werbeausgaben in diesem Markt dann ab Tag eins gemacht und ich habe aber gesagt hundert Prozent des Mediatas gehen beispielsweise hier rein.
00:32:04: Zwanzig Millionen.
00:32:05: Und er sagte ja, dann finde ich nicht richtig und hat dagegen gewettert in Geschäftsleitungssitzungen.
00:32:09: Der Innenhaber saß dann eben auch dabei.
00:32:11: Dann sagte der Anfang zum Schluss wenn er den Innenhabern angeguckt hat alles klar Ich hab meine Kritik gesagt Aber ich weiß es wird ja eh gemacht was Godo sagt.
00:32:21: Damit war aber auch klar, dass er seine Kritik äußern sollte.
00:32:24: Die ist ja auch berechtigt und ich finde jede Kritik gut weil dadurch wird man selbst immer besser wenn man angegriffen wird und man hat keine Argumente dann merkt man die Idee ist noch nicht gut genug.
00:32:35: damit ist die Persönlichkeit des Marketiers und das Vertrauen was du für einen gesagt hast wieder ganz ganz wichtig.
00:32:39: dennoch aber nochmal ganz kurz zurück Hast Du trotzdem ein paar KPIs entsprechend mit erlebt gesehen entwickeln können die auch ein Stückchen weit nach vorne gerichtet sind?
00:32:49: Das Ziel ist immer gewesen, dass wir Umsatz, Absatz und Gewinne steigern.
00:32:54: Ja?
00:32:54: Und sag ich was brauche ich noch für KBI's?
00:32:57: Und das hast du ja jemals bewiesen mit den Erfolgen in der Neu-Anführung einer neuen Kategorie, einer neuen Produktsort.
00:33:03: Genau.
00:33:04: Okay.
00:33:05: Absolut!
00:33:05: Und dann auch mal so fair sein zu sagen okay diese zwanzig Millionen das sind Anfangsinvest die kann ich nicht im ersten Jahr gleich auf Gewinn rechnen und sagen haben die Produkte einen Gewinn gemacht?
00:33:14: Für mich war es immer wichtig, dass die Firma insgesamt mehr Gewinne macht als im letzten Jahr.
00:33:20: Und das ist uns selbst in diesem Transformationsprozess immer
00:33:23: gelungen.".
00:33:24: Also ich finde, es sind auch ein sehr schönes Resumé für uns Lena quasi dass ich immer also auch gleichzeitig trotz aller Zukunftsfähigkeit ich muss trotzdem irgendwo in die Sprache der anderen im Unternehmen sprechen damit die mich überhaupt verstehen und deswegen also auch das Thema Umsatz und Profit.
00:33:42: das muss am Ende stimmen und da sind dann wieder die Kategorien wo ich die dann doch noch mit abhole.
00:33:47: auf alle Fälle, ich würde nur ganz gerne am Ende von dir noch mal wissen.
00:33:52: Glaubst du es gibt jetzt beispielsweise auch für die Rügenwalder Mühle irgendwann diesen Punkt wo man sagt okay jetzt ziehen wir diese alten Produkte sprich das Fleischlastige nicht mehr mit und fokussieren uns ausschließlich auf das zukunftsfähige, auf das nach vorne gerichtete?
00:34:09: Und wann ist dieser Punkt?
00:34:11: oder kommt der vielleicht gar nicht?
00:34:13: Ich bin einer, der immer alles sofort wieder in Frage stellt und ich glaube wenn jetzt das Sortiment der Rügenwalder Mühle anguckt dann ist es schon wieder ein Sortiment von gestern.
00:34:21: Das wird noch ein paar Jahre gut funktionieren.
00:34:23: aber wir müssen die Produkte, die jetzt vegetarisch vegan sind Wir müssen sie vielmehr in das Thema Gesund- und Longevity reinkriegen.
00:34:30: Also wir werden Ernährung und Gesundheit jetzt die nächsten Jahre zusammenführen müssen Und das heißt also genau der Punkt den du gerade angesprochen hast alle Produkte die jetzt gerade vielleicht erfolgreich sind Die stelle ich jetzt schon wieder in Frage und sage, nee aber so wie sie jetzt sind, sind Sie in zehn Jahren nicht mehr erfolgreich.
00:34:45: Und das wird die Rühmwolle mühle machen bin ich mir sicher wenn da schlaue Leute sitzen.
00:34:49: Aber auch die Unternehmen mit denen ich gerade zusammen arbeite Du musst es wieder infrage stellen jedes Produkt was du hast Das hat zum Beispiel der Automobilbranche nicht schnell genug gemacht und dann bist du auf einmal raus aus dem Spiel.
00:35:00: Professor Weißmann hat mir mal bei einem Seminar einen sehr entscheidenden Satz gesagt und den kann ich jeden Tag unterschreiben.
00:35:07: Der hat gesagt So schnell wie in den letzten zehn Jahren hat sich die Welt noch nie verändert.
00:35:12: Und dann macht er ja eine Pause und sagt aber so langsam, wie in der letzten zehn Jahre wird sich die welt nie wieder verändern.
00:35:19: Das heißt also immer Vollgas geben bei Veränderungen.
00:35:22: Also wenn man auch glaubt ich bin jetzt fertig Nein Dann schon wieder alles infrage stellen und sagen Auch die ganzen veggie Produkte müssen Jetzt infrage gestellt werden damit sie in zehn jahren noch wesentlich besser laufen als heute.
00:35:34: Aber das ist auch genau die Größe, die größte Schwierigkeit.
00:35:38: Den heutigen Erfolg schon jetzt in Frage zu stellen weil wir Menschen tendieren ja dazu dass wir in Routinen leben.
00:35:45: und wenn es uns heute gut geht warum soll ich mich heute verändern?
00:35:48: Das war immer der größte Hindernis in meiner Vergangenheit.
00:35:53: Menschen zu überzeugen, Mensch uns geht's doch heute gut!
00:35:55: Warum sollte ich mich
00:35:56: verändern?!
00:35:57: Aber das gibt so viele Beweise, die deutsche Automobilindustrie.
00:36:01: Gestern wieder Rittersport gelesen, bauen Mitarbeiter ab.
00:36:04: Balsen baut Mitarbeiter ab!
00:36:06: Da sind so viele tolle Unternehmen... Das muss doch beweisen genug sein für jeden der unterwegs ist zu sagen ne ich sollte mein Geschäftsmodell infrage stellen oder es frühzeitig machen.
00:36:17: Das war nicht nur ein schönes Sturzwort sondern das war ein wahnsinnig... Spannendes Gespräch und ich habe das Gefühl, wir können jetzt hier noch zwei Stunden weiter gewatschen.
00:36:26: Bevor wir zum Ende kommen einen ganz klitzekleinen Werbeblock sozusagen in eigener Sache.
00:36:31: also wenn euch dieser Podcast gefällt dann erzählt zum einen der Welt da draußen dass es ihnen gibt damit wir einfach ein bisschen mehr Sichtbarkeit bekommen und vor allen Dingen abonniert ihn, kommentiert ihn was Spotify geht das beispielsweise oder auch bei LinkedIn.
00:36:45: Trätet gerne mit Wolfgang Mit mir mit Oliver Klein sicherlich gerne auch mit Godo Röben in Kontakt.
00:36:52: Wir freuen uns über euer Feedback und haben natürlich jetzt noch die Frage offen von dir, Godo für den oder die nächste Gästengast in der kommenden Episode?
00:37:04: Was hast du uns damit gebracht oder hat ihr einfallen
00:37:06: lassen?".
00:37:07: Ich habe gedacht dass sie ganz konkret einen Unternehmen nennen soll was sie in den letzten Jahren enttäuscht hat aber nicht nur was sie enttauscht hat sondern was sie jetzt konkrete auch ändern würde.
00:37:17: Das ist hart, was man ja wirklich auch ein Unternehmen nennen muss.
00:37:20: Aber ich finde es schön!
00:37:21: Weil nur an echten Beispielen kann man dann sagen okay das kann ich nachvollziehen und das würde ich spannend finden.
00:37:26: Ja das ist eine auf alle Fälle spannende Frage freue mich schon jetzt drauf.
00:37:30: Herzlichen Dank euch beiden.
00:37:31: herzlichen dank dir gut du dass du dir die Zeit genommen hast.
00:37:34: danke Wolfgang für deinen Input.
00:37:36: Ja vielen Dank auch.
00:37:37: Das hat mir sehr viel Spaß gemacht und wir hören uns in vierzehn Tagen wieder.
00:37:41: bis dahin machts gut.
00:37:42: Viele Grüße alles Gute Tschüss.
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